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Projekte und Wettbewerbe

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Fremdsprachenschüler*innen gewinnen Bundeswettbewerb

Team der Staatlichen Fachakademie für Übersetzen und Dolmetschen in Kategorie „Beruf“ erfolgreich

Ein Team aus der Staatlichen Fachakademie für Übersetzen und Dolmetschen Weiden hat beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen 2019 gewonnen. In der Kategorie „Team Beruf“ setzte es sich in einem großen Teilnehmerfeld durch.

Über 140 Azubi-Teams aus ganz Deutschland hatten sich für diesen Wettbewerb angemeldet. Die 14 besten wurden zum Azubiturnier nach Köln eingeladen. Qualifiziert hatten sie sich mit selbst produzierten Filmen, Hörspielen oder Multimediaproduktionen über ihren Arbeitsalltag. Hierbei stellten die Auszubildenden neben Fremdsprachenkenntnissen ihre Kommunikationsstärke und Kreativität unter Beweis. In Köln bekamen die Teilnehmer eine Aufgabe gestellt: In Gruppen führten sie live und auf der Bühne fremdsprachige Theaterstücke oder Sketche auf, die sie selbst konzipiert hatten. Die besten Beiträge wurden prämiert. Den Bundeswettbewerb gibt es seit1979. Er ist einer der ältesten Schülerwettbewerbe Deutschlands. Schirmherr ist der Bundespräsident.

Teilnahme an der Juniorwahl (u. a. bei der Europawahl 2019)

Unser Berufliches Schulzentrum nimmt regelmäßig am Projekt „Juniorwahl“ teil. Bei der Juniorwahl, als Simulation der Wahlen, geht es um das Üben und Erleben von Demokratie. Zunächst steht dabei das Thema „Demokratie und Wahlen“ theoretisch auf dem Stundenplan, dann geht es an die Wahlurne.

Michael Bäumler, Seniorbotschafter der Botschafterschule des Europäischen Parlaments und Projektleiter des Schulzentrums, organisierte den Ablauf und die Zusammenfassung der Wahlergebnisse. Dabei wurden die wichtigsten Lerninhalte zum Thema Wahlen mit Wahlgrundsätzen und Parteienspektrum und Wahlprogrammen (durch Einsatz des Wahl-O-Mat) in den Klassen besprochen (Phase 1: Wissen aneignen), bevor dann der Wahlakt selbst mit den dem Original entsprechenden Wahlunterlagen in den Klassen stattfand (Phase 2: Meinung bilden und wählen). Das Ergebnis der Schule selbst war dann – wie bei einer richtigen Wahl mit einer ersten Hochrechnung – im Internet (unter www.juniorwahl.de) verfügbar. Im Anschluss wurden in den weiteren Schulwochen die Ergebnisse nachbesprochen und im Unterricht reflektiert (Phase 3: Demokratische Teilhabe erleben). Das langjährige Projekt wurde 1999 gestartet und ist Deutschlands größtes Projekt zur politischen Bildung. Es wurde mehrfach von verschiedenen Universitäten mit folgenden wissenschaftlichen Erkenntnissen untersucht:

  • Erhöhung der Wahlbeteiligung der beteiligten Eltern
  • Sinkender Anteil der Nichtwähler
  • Verdreifachung der Zahl jugendlicher Zeitungsleser
  • Mehr politische Diskussionen innerhalb der Familien